Ulrike Bugler
Heilpraktikerin für Psychotherapie - Buddhistische Psychologie - Hypnose Master DHI 

Wäre es nicht praktisch, wenn wir einfach abschalten und direkt in den Schlafmodus wechseln könnten, so wie unsere Smartphones?

 Es kann mit etwas Übung tatsächlich gelingen.  

 

ABSCHALTEN

Beginnen Sie mit dem Abschalten Ihres Smartphones oder wechseln Sie in den Flugmodus. Unsere Smartphones sind tolle Geräte, stellen aber eine Quelle für Reizüberflutung dar. Studien zeigen, dass die Nutzung von sozialen Medien und visuell stimulierenden Inhalten die Qualität unseres Schlafs verringern und das Einschlafen verzögern kann. Ebenso strahlen Smartphones, genau wie die Sonne, blaues Licht aus, welches einen physiologischen Hinweis an unser Gehirn sendet, wach zu werden und zu bleiben.

 ​Erlauben SIE SICH ZEIT

Anstatt noch mehr Informationen aufzunehmen oder noch eine weitere Aufgaben zu erledigen, sollten Sie die Zeit vor dem Zubettgehen als eine Zeit für sich selbst betrachten.

 FINDEN SIE HERAUS, WAS SIE ENTSPANNT

Ihre Aktivitäten vor dem Schlafengehen sollten einen entspannenden Effekt haben, und jeder von uns ist unterschiedlich. Wie können Sie sich am besten entspannen? Wenn Sie gerne eine warme Dusche genießen oder in den Nachthimmel schauen, nehmen Sie sich vor dem Zubettgehen die Zeit dafür.

 ENTSCHLEUNIGUNG

Zur Ergänzung Ihrer Gute-Nacht-Rituale können Sie eine Tasse Tee trinken, lesen oder meditieren. Begeben Sie sich an einen ruhigen Ort und achten auf Ihre Atmung oder Ihren Herzschlag. Beruhigende Gedanken über geliebte Personen oder Orte können auch Teil einer Meditation z.B.  der Metta Meditation sein. Schließen Sie Ihre Augen und konzentrieren Sie sich darauf, welche Gefühle diese Personen, Erinnerungen oder Orte hervorrufen. Welche Sinne werden angeregt? Was auch immer Ihnen Entspannung bringt – beginnen Sie heute Abend damit.

 LASSEN SIE ES ZUR GEWOHNHEIT WERDEN

Das Wichtigste ist, dass Sie Ihre Gute-Nacht-Rituale regelmäßig ausführen. Finden Sie eine Routine, die zu Ihnen passt – egal ob kurz oder lang – mit Hingabe und Willen unterstützen sie die Verankerung im Langzeitspeicher.

In der Zukunft werden Sie die neu gewonnen Rituale bei Auslassen vermissen oder es wird Ihnen gar unangenehm sein. Ähnlich der Zahnputz-Routine

 

 BEI DER MEDITATION GEHT ES DARUM, EINEN ZUSTAND DES TIEFEN FRIEDENS ZU ERLANGEN, 

welcher dann entsteht, wenn der Geist ruhig und still ist. Es geht darum, Ihre Gedanken vorbeiziehen zu lassen, ohne diese zu identifizieren oder zu beurteilen. Eines der schönsten Dinge am Meditieren ist, dass Sie nicht viel benötigen, um es praktizieren zu können. Alles was Sie brauchen sind Sie selbst, ein paar Minuten Zeit. Der Ort kann jedes Mal verschieden sein, ob zu Hause oder beim langsamen Gehen.

Was Sie während der Meditation üben, ist variabel. Sie können sich in Geduld üben – im Besonderen wenn Ihre Meditation nicht nach Ihren Vorstellungen verläuft. Sie können sich ebenso in Liebe, Großzügigkeit oder Mitgefühl üben. Es ist jedoch vor allem wichtig zu erkennen, dass alles mit Ihnen beginnt. Sie müssen zunächst Liebe, Geduld, Vergebung und Akzeptanz in Ihnen finden, bevor Sie diese an andere weitergeben können. Die Praxis der Atembeobachtung ist der Beginn. Atmen Sie ein und aus und seien sie präsent.


Sprachgesteuerte Meditationssitzungen können Ihnen helfen, bestimmte Techniken zu vertiefen. Einige Meditationstechniken konzentrieren sich auf Töne; und andere widmen sich Ihrem gesamten Körper, hier betrachten sie sich von Kopf bis Fuß.


Die Tageszeit und die Dauer einer Meditationspraxis können ebenfalls variieren. Schon fünf Minuten am Morgen, in der Mittagspause oder vor dem Schlafen gehen sind für eine Meditation ausreichend. Alles hängt von Ihrem persönlichen Empfinden ab.
 

1. MEDITATION IST MEDIZIN FÜR DIE SEELE

In der modernen Welt gibt es keine eine Zeit der Ruhe. Alle Formen der Meditation erfordern daher, dass Sie den Geist beruhigen. Dies führt dazu, dass Sie täglich bewusst Ihre Wahrnehmungen steigern. Wir können schädliche Muster leichter erkennen und anschließend unsere Gefühle auf subtile Weise zum Positiven wandeln. Grund um regelmäßig zu meditieren.

 

2. MEDITATION hilft ihrem Gehirn

Studien der medizinischen Fakultät der Universität Massachusetts belegen, dass eine tägliche Meditation 30 Minuten eine sichtbare Veränderung im Gehirn zur Folge hat. Durch die Verwendung eines MRT-Gehirnscan haben die Wissenschaftler entdeckt, dass die Probanden eine Zunahme der grauen Substanz im Hippocampus entwickelten. Dieser Bereich ist für das, das Lernen, die räumliche Orientierung und das Gedächtnis verantwortlich.

Neben dem Wachstum der grauen Substanz im Hippocampus konnte festgestellt werden, dass das Substanzvolumen in der Amygdala reduziert wird. Die Amygdala fungiert als Angst- und Stresszentrum in unserem Gehirn.

 

3. MEDITATION unterstüzt IHREN KÖRPER

Wenn Menschen unter Stress stehen, produzieren ihre Organe eine Reihe von physiologischen Reaktionen, welche im Laufe der Zeit ihren Tribut in Form von körperlichen Beschwerden fordern können.

Ein gutes Beispiel ist die Kampf-oder-Flucht-Reaktion. Die Herzfrequenz und der Cortisolspiegel steigen, um eine externe Bedrohung zu bewältigen und erhöhen damit das Risiko einer Herz-Kreislauf Erkrankung. Tägliches Meditieren hilft diesen Mechanismus zu verlangsamen, sodass Sie einem geringeren Risiko ausgesetzt sind. Weiterhin ist Meditation bekannt für die Regulierung der Schlafmuster. Diese Regulierung hat starke Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit. Sämtliche Muskel- und Sehnenbereiche erfahren eine Lockerung.

 

            Es beginnt eine komplette Entspannung von Körper und Geist